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Arbeitswelten

Was verbindet diese Systeme? Das Mindset!

Die Designer hinter Scout, Reset und Dancing Wall verstehen Veränderung als elementaren Bestandteil von Fortschritt. Beta nennt Vitra diese Prämisse, unter der plötzlich ganz neue Räume entstehen: anpassungsfähig, agil und niemals fertig
Scout, Reset und Dancing Wall von Vitra
CI Redaktion

SCOUT

Scout ist eine Familie von mobilen und festen Arbeits- und Besprechungstischen, die je nach Tagesanforderung
zusammengestellt, dynamisch genutzt und bei Nichtgebrauch platzsparend weggeräumt werden können. Auffälligstes an Scout sind die markanten, robust dimensionierten Stahlrohrrahmen. Sie geben Stabilität und signalisieren – als angedeuteter Raum im Raum – Privatsphäre.

Die Technik ist Teil der Gestaltung und für Service- und Reparaturzwecke einfach zugänglich. Die raffiniert einfachen Funktionen sind intuitiv zu handhaben. Was bleibt: das gute Gefühl, alles selbst im Griff zu haben.

RESET

Reset verwandelt ungenutzte Flächen in produktive Umgebungen – funktional, flexibel, universell. Mit dem modularen System lassen sich so einfach wie mit Bausteinen stufenförmige Bodenstrukturen bauen, umbauen, abbauen, wegräumen und wieder aufbauen. Mit Plattformen und faltbaren Kissen entstehen so Zonen für Austausch, Rückzug oder Präsentation – genau dort, wo wir sie brauchen.

Alle Konfigurationen entstehen mit nur drei Elementen: einer Platte und zwei Unterbauelementen. Reset lässt sich schnell und intuitiv aufbauen. Ganz einfach nach dem Baukastenprinzip.

DANCING WALL

Die Dancing Wall Serie ist ideal für agile Strukturen, in denen temporäre Arbeits- und Meetingräume benötigt werden. Die mobile Trennwand Dancing Wall 2 gliedert Räume und liefert zugleich vertikale Nutzflächen und Strom. Sie besteht aus einem Metallrahmen, der als Raumtrenner mit Whiteboards, als Bücherregal oder TV-Wagen oder Pflanzenwand genutzt werden kann. Die halbhohe Dancing Station lässt sich als Sideboard oder Kaffeestation einsetzen.

 

 

Beta: Richten Sie sich auf Wandel ein

 

Um moderne Offices, Lehr- und Forschungsorte zu schaffen, müssen wir anerkennen, dass unsere Arbeitswelt im Umbruch ist. Die Designer Stephan Hürlemann und Konstantin Grcic gehen weiter – sie machen die Veränderung zum Gestaltungsprinzip

Unsere Arbeit hat sich radikal verändert. Wie können wir trotz zunehmender Beschleunigung und Disruption kreativ und handlungsfähig bleiben? Inspiriert von Forschenden und Theoretikern hat Vitra mit Beta ein Framework für modernes Arbeiten entwickelt. Alles beginnt mit dem Mindset: Wer mit Neugierde und offenem Blick nach vorn schaut, entdeckt in Herausforderungen neue Chancen. Dort, wo starre Strukturen gelockert werden, steigt die Handlungsfähigkeit des Einzelnen. Und dort, wo Lernen alltäglich ist, entstehen ungeahnte Freiräume. Die individuelle Entfaltung braucht verlässliche Organisationen und Orte, die mit dem neuen Tempo Schritt halten – im übertragenen Sinne und ganz konkret.

Und genau darum geht es bei Beta: um das Gestalten von Räumen, die niemals fertig sind. Agil, schlicht und anpassungsfähig – nicht aus Unsicherheit, sondern aus Überzeugung. Sie unterstützen Fokus, Zusammenarbeit, Exploration und Reflexion. Die Menschen, die hier arbeiten, interagieren mit dem Raum, je nach Ziel, Methode, Team und Aufgabe. Rollen und To-dos entstehen situativ und orientieren sich am Beitrag, nicht an formalen Titeln. Damit genau das möglich ist, brauchen Beta-Orte Beta-Einrichtung. Mit Fokus auf Offenheit, Modularität und Flexibilität machen die Designer Konstantin Grcic
und Stephan Hürlemann Beta greifbar.

Die neuen Möbel von Vitra für den Beta-Arbeitsmodus kreieren individuelle, unkompliziert veränderbare Entwicklungsräume. Sein Reset System versteht Designer Hürlemann nicht als bloßes Produkt, sondern als „ein System, das einen bei allem, von intensiver Arbeit bis zur Erholung, unterstützt.“ Im Modus des Entdeckens sind die Übergänge fließend. Dancing Wall unterstützt konzentriertes Arbeiten und Konferieren, indem es abgeschlossene temporäre Workspaces schafft.

Scout schafft mit seinem markanten Stahlrahmen einen persönlichen Workspace, der sich mit einfachen Handgriffen verändern lässt. Handlungsfähigkeit, die im Kleinen beginnt. Durch die Modulstruktur und die optionalen Räder lassen sich die  abgeschlossenen Arbeitsbereiche flexibel zusammenschieben, so dass immer neue Hubs entstehen, in denen Teams sich gegenseitig befruchten. Denn am Ende ist Beta das, was wir daraus machen. Immer wieder neu.